Bürgermeister Alexander von Seggern übergibt symbolisch die neue rot-schwarze Einsatzkleidung an Gemeindebrandmeister Andreas Thölke im Beisein von Sachbearbeiter René Bartholdt und Fachbereichsleiter Nikolas Krause aus dem Dörverdener Rathaus (v.l.n.r.)© Gemeinde Dörverden
Die Atemschutzgeräteträgerinnen und -träger in den sechs Ortsfeuerwehren der Gemeindefeuerwehr Dörverden erhalten aktuell eine neue, moderne Schutzbekleidung.
Bürgermeister Alexander von Seggern übergab die neue Bekleidung gemeinsam mit Fachbereichsleiter Nikolas Krause und Sachbearbeiter René Bartholdt aus dem Rathaus Anfang November symbolisch an Gemeindebrandmeister Andreas Thölke.
Die Einsatzjacken und -hosen in auffallendem Rot-Schwarz mit neongelben Reflexstreifen erfüllen die einschlägigen Normen für den Brandschutz und sind speziell auf die Anforderungen im Atemschutzeinsatz ausgelegt. Zu den Hosen gehört außerdem ein abnehmbarer Hosenträger. Auf dem Rücken sorgt der einheitliche Aufdruck „Feuerwehr“ für die lesbare Zuordnung zur gemeindlichen Hilfsorganisation.
„Die Schutzbekleidung bietet einen deutlich verbesserten Tragekomfort und erhöht gleichzeitig die Schutzwirkung bei Brandeinsätzen. Damit sind unsere Atemschutzgeräteträgerinnen und -träger technisch auf dem neuesten Stand“, zeigte sich auch Gemeindebrandmeister Andreas Thölke erfreut. Bei der fachlichen Vorbereitung wurde die Verwaltung maßgeblich von Mitgliedern der Gemeindefeuerwehr unterstützt, die in einer Arbeitsgruppe ein Hygienekonzept für den Feuerwehrdienst erarbeitet haben.
Im Ergebnis einer öffentlichen Ausschreibung konnte sich die Fa. Neumann GmbH & Co. KG aus Lemwerder mit der angebotenen Bekleidung des Herstellers seamTEX GmbH durchsetzen. Die Schutzkleidung ist so konzipiert, dass sie vor Hitze und Flammen schützt, während die Atmungsaktivität für Komfort sorgt. Das Material bietet hohen Hitzeschutz, Bewegungsfreiheit und gute Sichtbarkeit – entscheidend für den Einsatz unter extremen Bedingungen.
„Die persönliche Schutzausrüstung sorgt damit gezielt für die Sicherheit der Einsatzkräfte, die Tag und Nacht ehrenamtlich für die Sicherheit der Menschen im Gemeindegebiet sorgen“, ergänzt Bürgermeister Alexander von Seggern.
Nach einer Anprobe zur Bestimmung der jeweiligen Größen wurde die Einsatzkleidung im Oktober an die Gemeinde ausgeliefert. Dabei konnten auch Sondergrößen berücksichtigt werden. Anschließend wurde die Einsatzkleidung durch die Feuerwehrtechnische Zentrale des Landkreises Verden individuell erfasst. Dies erleichtert nicht nur die Zuordnung zu den jeweiligen Einsatzkräften, sondern ermöglicht auch die Dokumentation von Reinigung, Wartung und Prüfung.
Der Aufwand für die Beschaffung der insg. 125 Bekleidungssätze beträgt übrigens rd. 150.000 € und beinhaltet auch einen Pool an Ersatzbekleidung in verschiedenen Größen, der bei Bedarf zur Verfügung gestellt werden kann, um die Einsatzfähigkeit nach einem Einsatz kurzfristig wieder herzustellen.






















