Den Dörverdener Waldspielplatz haben Unbekannte Anfang des Jahres 2019 offenbar mit einer „Trinkhalle“ verwechselt. Verpackungen alkoholischer Getränke, leere Flaschen und sonstige Hinterlassenschaften deuten darauf hin, dass es sich dabei um eine oder mehrere Gruppen gehandelt haben dürfte, die den Ort als Treffpunkt oder vielleicht auch als Station einer Kohltour genutzt haben.
„Zu allem Überfluss wurden dabei offenbar auch noch Glasflaschen absichtlich zerschlagen“, ärgert sich Bürgermeister Alexander von Seggern besonders über so viel Unvernunft und Dreistigkeit, die besonders auf einem Kinderspielplatz nur noch für Kopfschütteln sorgen. „Der Müll wurde achtlos hingeschmissen, ohne scheinbar daran zu denken, dass hier doch Kinder gefahrlos spielen sollen. Letztendlich müssen die Kinder darunter leiden, dass sich Dritte nicht benehmen können oder wollen.“
Ein Team des gemeindlichen Baubetriebshofes hat sich daraufhin gleich auf den Weg gemacht, um den Platz schnell wieder vom Unrat zu befreien. Denn wenn auch die Verursacher wieder weg sind, der Müll verschwindet eben nicht von selbst, wenn man ihn einfach zurücklässt.
„Am einfachsten wäre es doch, wenn jeder seinen eigenen Müll wieder mitnehmen oder eine der zahlreichen ordnungsgemäßen Entsorgungswege wählen würde. Wenn der eigene Mülleimer zu Hause voll ist, dann schmeißt man doch auch nicht einfach etwas daneben“, wundert sich von Seggern über dieses unmögliche Verhalten. Ob dieser Appell allerdings etwas hilft, wird sich wohl zeigen.
Übrigens: Sofern die Verursacher ermittelt werden, erwartet diese neben den Entsorgungskosten, die nun zunächst die Allgemeinheit tragen muss, ein beträchtliches Bußgeld.






















